Zusammengeflickt– Text und Galerie zur Einheit

Für einen Berliner spielt die deutsche Einheit natürlich eine große Rolle. Ich kann diese Stadt garnicht mit Mauer denken, habe sie selbst ja auch nie erlebt.
Wenn man lange in der Stadt wohnt sieht man schon eine Menge auf den Straßen und merkt, wie die Stadt ganz anders wird.
Wenn wieder mal ein Club schließen muss, weil das Gelände an Investoren verkauft wurde.
Wenn wieder mal Leute aus ihrem Kiez herausgentrifiziert werden.
Wenn wieder mal Städteplaner generische Weltstadtarchitektur in Weltkriegslücken ballern.

Dann merkt man, das Berlin einfach noch nicht fertig ist und keiner weiß, was genau das ganze eigentlich werden soll. Es ist, als hätte man Kindern eine Kiste Bauklötze gegeben und sie gebeten, etwas gemeinsam zu bauen. Was Einheitliches kommt da nicht heraus. Wie auch…?

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Den Leuten ins Gesicht schießen – Warum ich wieder Film benutze

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Manchmal muss man sich einfach entscheiden: Man kann an seinen alten Gewohnheiten hängen bleiben und sich wundern, warum die Bilder anfangen alle gleich auszusehen, oder man überlegt, was sich ändern muss, um frisch und kreativ zu bleiben.

Ich rate allgemein zu letzterem.

Deshalb fange ich jetzt an, auch Porträts von fremden Menschen auf der Straße zu machen, denn bisher war meine Straßenphotographie eher anonym.
Es ist eigentlich einfach, Leute nach einem Photo zu fragen. Schlechte Erfahrungen habe ich da noch keine gemacht. Dennoch gibt es einiges, was man beachten sollte.

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