Neues Projekt: Schnittstelle Fotografie

Arbeite jetzt mit ein paar Freunden an einem Projekt.

Was wir tun? Wir gestalten den Fotobereich im Weinmeisterhaus neu (Wenn’s denn so läuft wie’s soll).
Drüben auf dem schicken ‚Schnittstelle‘-Projektblog gibt es dann in Zukunft mehr.

Es sind viele frische Ideen dabei und ich freue mich schon darauf, sie umgesetzt zu sehen.

Bis dann!

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Zusammengeflickt– Text und Galerie zur Einheit

Für einen Berliner spielt die deutsche Einheit natürlich eine große Rolle. Ich kann diese Stadt garnicht mit Mauer denken, habe sie selbst ja auch nie erlebt.
Wenn man lange in der Stadt wohnt sieht man schon eine Menge auf den Straßen und merkt, wie die Stadt ganz anders wird.
Wenn wieder mal ein Club schließen muss, weil das Gelände an Investoren verkauft wurde.
Wenn wieder mal Leute aus ihrem Kiez herausgentrifiziert werden.
Wenn wieder mal Städteplaner generische Weltstadtarchitektur in Weltkriegslücken ballern.

Dann merkt man, das Berlin einfach noch nicht fertig ist und keiner weiß, was genau das ganze eigentlich werden soll. Es ist, als hätte man Kindern eine Kiste Bauklötze gegeben und sie gebeten, etwas gemeinsam zu bauen. Was Einheitliches kommt da nicht heraus. Wie auch…?

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Film, es war schön mit dir.

 

Vollmechanische Spiegelreflexkamera von Pentax

Auch für mich selbst war es lange eher Ahnung als Gewissheit, aber jetzt muss es einfach raus:     Ich habe im Großen und Ganzen keine Lust mehr auf analoge Photographie.


Zwei Jahre analoger Alltag – genug davon

Seit ca. zwei Jahren habe ich das Experiment „analoge Alltagsphotographie“ gewagt, das heißt, dass ich in dieser Zeit fast ausschließlich analoge Bilder gemacht habe. Wann immer es ging war die Filmkamera dabei. Sogar ganze Reisewochen nach Kopenhagen und Hamburg habe ich analog bewältigt.

Natürlich hat es Spaß gemacht, aber es war ebenso teuer wie aufwändig. Zugegebenermaßen auch ziemlich cool, aber man verzichtet dabei auch auf vieles, was einem moderne Apparate an Komfort bieten. Leider sind mir dadurch auch einige gute Bilder entgangen, was ich heute noch bereue.

Damit ist jetzt Schluss. Nichts geht mehr. Ich habe genug davon.
Eine Kurzkritik: Autofokus? Fehlanzeige! Aufwand? Jede Menge! Filmpreise? Zum Davonlaufen!

3,50 Euro pro Film, zwei Rollen die Woche

Spätestens seit der letzten Preiserhöhung bei meinem örtlichen Photogeschäft hatte ich einfach Bauchschmerzen, 3.50€ für den preiswertesten Schwarzweißfilm und mehr als 4,50€ für eine Rolle Tri-x berappen zu müssen. Als Schüler ist das bei zwei Rollen die Woche einfach nicht mehr lustig.

Im wahrsten Sinne des Wortes übrigens, denn wenn einem ständig der Gedanke an den Preis der Aufnahme im Nacken sitzt, ist das wenig motivierend und lädt auch nicht zum Experimentieren ein. Man wird konservativ, fährt eine sichere Schiene und produziert so immer das Gleiche.

Aber auf der Stelle zu treten und zu hoffen, dass es irgendwie vorwärts ginge, weil man ja schließlich die Beine bewege, ist pure Idiotie.

Fehlbelichtungen, Entwicklungsfehler und Fehlfokus

Ebenso sehr stören mich Fehlbelichtungen, Entwicklungsfehler und Fehlfokus. Manchmal haben diese analogen Fehler ihren Charme. Meistens sind Fehler aber nur Fehler. Nicht jede Spur von Netzmittel im Entwickler ist künstlerisch, nicht jede Unschärfe verträumt, nicht jeder Farbstich ätherisch entrückt. Klar, wenn man immer ganz sorgsam ist und alles zweimal kontrolliert bevor man abdrückt oder entwickelt kann man das verhindern. Alltagstauglich ist das aber sicher nicht. Und die Lösung dafür liegt neben dem Problem: Ich habe ja eine gute Digitalkamera, Film ist kein Zwang für mich.