Neues Projekt: Schnittstelle Fotografie

Arbeite jetzt mit ein paar Freunden an einem Projekt.

Was wir tun? Wir gestalten den Fotobereich im Weinmeisterhaus neu (Wenn’s denn so läuft wie’s soll).
Drüben auf dem schicken ‚Schnittstelle‘-Projektblog gibt es dann in Zukunft mehr.

Es sind viele frische Ideen dabei und ich freue mich schon darauf, sie umgesetzt zu sehen.

Bis dann!

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Zusammengeflickt– Text und Galerie zur Einheit

Für einen Berliner spielt die deutsche Einheit natürlich eine große Rolle. Ich kann diese Stadt garnicht mit Mauer denken, habe sie selbst ja auch nie erlebt.
Wenn man lange in der Stadt wohnt sieht man schon eine Menge auf den Straßen und merkt, wie die Stadt ganz anders wird.
Wenn wieder mal ein Club schließen muss, weil das Gelände an Investoren verkauft wurde.
Wenn wieder mal Leute aus ihrem Kiez herausgentrifiziert werden.
Wenn wieder mal Städteplaner generische Weltstadtarchitektur in Weltkriegslücken ballern.

Dann merkt man, das Berlin einfach noch nicht fertig ist und keiner weiß, was genau das ganze eigentlich werden soll. Es ist, als hätte man Kindern eine Kiste Bauklötze gegeben und sie gebeten, etwas gemeinsam zu bauen. Was Einheitliches kommt da nicht heraus. Wie auch…?

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Den Leuten ins Gesicht schießen – Warum ich wieder Film benutze

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Manchmal muss man sich einfach entscheiden: Man kann an seinen alten Gewohnheiten hängen bleiben und sich wundern, warum die Bilder anfangen alle gleich auszusehen, oder man überlegt, was sich ändern muss, um frisch und kreativ zu bleiben.

Ich rate allgemein zu letzterem.

Deshalb fange ich jetzt an, auch Porträts von fremden Menschen auf der Straße zu machen, denn bisher war meine Straßenphotographie eher anonym.
Es ist eigentlich einfach, Leute nach einem Photo zu fragen. Schlechte Erfahrungen habe ich da noch keine gemacht. Dennoch gibt es einiges, was man beachten sollte.

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Vor der Tür

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Hier eine Gallerie meiner neuesten Straßenphotos mit meiner neuesten  Kamera, der Sony Rx100.

Ich habe sie vor ca. einem Monat gekauft und alle anderen Kameras müssen erstmal neidisch im Regal verstauben. Zuerst hatte ich ob der Sony Rx100 meine Bedenken, aber die sind inzwischen (fast) alle verflogen.

Klein, handlich, scharfe Optik – Weiterlesen

transport | digital

DIe neueste Serie mit meiner Pentax K-x, entstanden innerhalb weniger Stunden.

Das digitale Arbeiten war eine echte Erleichterung, denn ich konnte wesentlich entspannter und freier photographieren, als ich es mit Film gerade könnte und mit den Ergebnissen bin ich ziemlich zufrieden.

Allerdings bemerke ich so allmählich erste Alterungserscheinungen an der Kamera, was mir leichte Sorgen bereitet. Eigentlich will ich mich nicht wieder mit dem Wust an neuen Digitalkameras beschäftigen, aber früher oder später ist das wohl unvermeidlich.

Bis demnächst!

Film, es war schön mit dir.

 

Vollmechanische Spiegelreflexkamera von Pentax

Auch für mich selbst war es lange eher Ahnung als Gewissheit, aber jetzt muss es einfach raus:     Ich habe im Großen und Ganzen keine Lust mehr auf analoge Photographie.


Zwei Jahre analoger Alltag – genug davon

Seit ca. zwei Jahren habe ich das Experiment „analoge Alltagsphotographie“ gewagt, das heißt, dass ich in dieser Zeit fast ausschließlich analoge Bilder gemacht habe. Wann immer es ging war die Filmkamera dabei. Sogar ganze Reisewochen nach Kopenhagen und Hamburg habe ich analog bewältigt.

Natürlich hat es Spaß gemacht, aber es war ebenso teuer wie aufwändig. Zugegebenermaßen auch ziemlich cool, aber man verzichtet dabei auch auf vieles, was einem moderne Apparate an Komfort bieten. Leider sind mir dadurch auch einige gute Bilder entgangen, was ich heute noch bereue.

Damit ist jetzt Schluss. Nichts geht mehr. Ich habe genug davon.
Eine Kurzkritik: Autofokus? Fehlanzeige! Aufwand? Jede Menge! Filmpreise? Zum Davonlaufen!

3,50 Euro pro Film, zwei Rollen die Woche

Spätestens seit der letzten Preiserhöhung bei meinem örtlichen Photogeschäft hatte ich einfach Bauchschmerzen, 3.50€ für den preiswertesten Schwarzweißfilm und mehr als 4,50€ für eine Rolle Tri-x berappen zu müssen. Als Schüler ist das bei zwei Rollen die Woche einfach nicht mehr lustig.

Im wahrsten Sinne des Wortes übrigens, denn wenn einem ständig der Gedanke an den Preis der Aufnahme im Nacken sitzt, ist das wenig motivierend und lädt auch nicht zum Experimentieren ein. Man wird konservativ, fährt eine sichere Schiene und produziert so immer das Gleiche.

Aber auf der Stelle zu treten und zu hoffen, dass es irgendwie vorwärts ginge, weil man ja schließlich die Beine bewege, ist pure Idiotie.

Fehlbelichtungen, Entwicklungsfehler und Fehlfokus

Ebenso sehr stören mich Fehlbelichtungen, Entwicklungsfehler und Fehlfokus. Manchmal haben diese analogen Fehler ihren Charme. Meistens sind Fehler aber nur Fehler. Nicht jede Spur von Netzmittel im Entwickler ist künstlerisch, nicht jede Unschärfe verträumt, nicht jeder Farbstich ätherisch entrückt. Klar, wenn man immer ganz sorgsam ist und alles zweimal kontrolliert bevor man abdrückt oder entwickelt kann man das verhindern. Alltagstauglich ist das aber sicher nicht. Und die Lösung dafür liegt neben dem Problem: Ich habe ja eine gute Digitalkamera, Film ist kein Zwang für mich.

Kirschblüten

Ja, es ist wirklich schon etwas her seit die Bäume hier in Berlin alle geblüht haben, aber die analoge Photographie ist eben langsam und bedacht. Wenn alles so schön blüht, bin sogar ich versucht, doch mal lieber den Farbfilm einzulegen, denn da lohnt es sich wenigstens.

Analog und in Farbe zu arbeiten ist für mich relativ selten. Noch seltener aber arbeite ich mit Farbdiafilm. Diesen Frühling bin ich dann über meinen eigenen Schatten gesprungen und habe zwei Rollen abgelaufenen, aber gut gelagerten Kodak Ektachrome verschossen und war von den Resultaten erstaunt. Einerseits war der Farbstich schon recht auffällig, andererseits gibt er den Bildern einen ganz besonderen Hauch, der auch gut zu den Blütenmotiven passt. Sie wirken dadurch viel zarter, leichter und irgendwie unwirklicher.

Statt der Pentax ME Super, die sonst Kleinbildkamera meiner Wahl, ist, habe ich meine Ricoh XR2 benutzt. Die kann nämlich etwas, was die Pentax nur bedingt kann: Doppelbelichtungen.

Ich habe ich auch mal  daran gewagt und zwei davon seht ihr in der Galerie. Ich glaube, wenn man das übt und irgendwann richtig gut kann, hat man damit ein mächtiges Werkzeug zum Schaffen neuer Bilder in der Hand, aber das scheint mir ein harter Weg zu sein. Die Möglichkeiten, die sich durch die Kombination von Farben, Formen und Texturen ergeben, sind immens, aber man muss gut vorausplanen, sonst wird das einfach nichts. Na mal schauen, ich werd’s auf jeden Fall weiter versuchen.

Weitere Bilder von der zweiten Rolle und auch ein paar Farbnegative werden folgen,

Bis dann!